Beziehungsknüpfer oder Beziehungskiller?
Dein Smartphone ist dein ständiger Begleiter und bietet dir unendliche Möglichkeiten? Stimmt! Vor allem, wenn es ums Social Life geht. Dank Instagram, WhatsApp, Snapchat und Co. haben wir unsere Liebsten immer dabei. Wir sharen unser OOTD, unser Essen und unsere Gedanken mit ihnen - sofort und überall. Doch was ist eigentlich mit der Person, die dir gerade gegenübersitzt? Manchmal nutzen wir unser Smartphone, statt uns mit einer anwesenden Person im Real Life zu unterhalten. Dieses Phänomen nennt man "Phubbing". Es ist eine Wortneuschöpfung aus den Worten "Phone" und "snubbing" (engl. für brüskieren).
Phubbing ist zwar noch nicht ausreichend erforscht, allerdings gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler davon aus, dass man auf Dauer seinen zwischenmenschlichen Beziehungen damit schadet.1 Natürlich gehen nicht gleich Freundschaften in die Brüche, wenn man mal kurz seine Benachrichtigungen checkt. Aber übertreiben solltest du es nicht. Gründe für Phubbing gibt es viele: eine geringe Aufmerksamkeitsspanne, mangelndes Interesse am Gegenüber, die Angst etwas zu verpassen oder eine Tendenz zur Smartphone-Sucht - um nur einige zu nennen. Was beim Gegenüber ankommt ist das Gefühl, nicht wichtig zu sein. Und das ist ein ziemlich mieses Gefühl, das du eigentlich nicht vermitteln willst, oder?