Download Transkription PDFDeepfakes mit Kinderfotos: So schützen Eltern ihre Kinder
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Zwischenüberschriften und Sprecherbezeichnungen wurden zur besseren Orientierung redaktionell ergänzt.
Dieses Transkript wurde mithilfe von KI erstellt und kann vereinzelt Ungenauigkeiten enthalten.
Wie harmlose Kinderfotos zu Deepfakes werden
Kristina Straßburger
Ihr Kind beim Skifahren: Eingemummelt, nur das lachende Gesicht zu sehen. Sie posten das Bild. Vielleicht für Oma. Doch: Ihr Profil ist öffentlich. Und genau aus diesem harmlosen Bild kann eine künstliche Intelligenz ein täuschend echtes Nacktfoto machen.
Hi, ich bin Kristina Straßburger, Kriminologin, und ja: Täterinnen und Täter nutzen öffentlich zugängliche Kinderfotos, füttern KI-Tools damit und erzeugen sogenannte Deepfakes. Real wirkende, sexualisierte Bilder und Videos. Das ist digitale sexualisierte Gewalt.
Vier Tipps zum Schutz von Kindern
Kristina Straßburger
Wie können Eltern vorbeugen?
Erstens: Am besten posten weder Sie noch Ihre Kinder selbst Kinderfotos. Denn Kinder lernen an Ihrem Beispiel.
Zweitens: Stellen Sie Ihre und alle Profile des Kindes auf privat und prüfen Sie weitere Kinderschutzmechanismen der jeweiligen Plattformen.
Drittens: Interessieren Sie sich aufrichtig für die Online-Lebenswelten Ihrer Kinder, sodass Sie es sicher begleiten können und Risiken erkennen.
Viertens: Drohen Sie niemals mit Handyverbot, ansonsten wird es Ihrem Kind sehr schwerfallen, sich anzuvertrauen.
Schnell reagieren und Schuldzuweisungen vermeiden
Kristina Straßburger
Digitale Gewalt beginnt oft leise, mit einem scheinbar harmlosen Bild. Aber: Wir können Kinder schützen. Mit Wissen, Vertrauen und schnellen Reaktionen.
Wenn so ein Bild auftaucht: Ihr Kind ist niemals schuld. Was Sie tun können, lesen Sie im Begleittext.