Köln - Filterblase Körperbild

17.11.2026
18:00 bis 21:45 Uhr

In Köln beleuchten wir, wie Filter, Algorithmen und Social-Media-Inhalte Schönheitsideale prägen können. Sie erhalten wissenschaftliche Einblicke in körperbezogene Störungen und erfahren, wie sich Warnsignale frühzeitig erkennen lassen. Außerdem lernen Sie praktische Methoden kennen, um Bildmanipulationen kritisch zu hinterfragen und die Körperakzeptanz von Schülerinnen und Schüler aktiv zu stärken.

Das erwartet Sie

Fokus-Thema in Köln: „Filterblase Körperbild: Unrealistische Schönheitsideale erkennen und Körperakzeptanz fördern​ – Wie digitale Inhalte das Selbstbild von Kindern und Jugendlichen beeinflussen und wie wir unterstützen können" 

Agenda

Kein Theorie-Abend, sondern ein Werkzeugkoffer, den Sie am nächsten Morgen direkt einsetzen können: 
 

  • 17:00
    Ankommen & Registrierung
  • 18:00
    Eröffnung durch Astrid Funken (Projektleitung BARMER Durchblickt)
  • 18:15 bis 18:35
    Vortrag von Dr. Laura Derks (M.Sc. Klinische Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin)
    "Mehr als nur Essstörung: Körperstörungen bei Kindern und Jugendlichen erkennen und einordnen“​
  • 18:40 bis 19:00 
    Vortrag des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
    „Prävention von Essstörungen“​
  • 19:05 bis 19:25
    Vortrag von Deborah Woldemichael (Leiterin von klicksafe)
    „Zwischen Retusche und Perfektion: Unrealistische Körperbilder hinterfragen und digitale Gesundheitskompetenz stärken. Werkzeuge für den Schul- und Familienalltag“​
  • 19:30 bis 19:50
    Vortrag von Melodie Michelberger (Body-Positivity-Expertin)
    „Wie Kinder und Jugendliche zu Körperakzeptanz und einer gesunden Selbstwahrnehmung finden“​
  • Kurze Pause
    Interaktive Stationen, Snacks & Getränke
  • 20:10 bis 20:45
    Panel-Diskussion mit Annette Bonse (Bonner Zentrum für Essstörungen), Deborah Woldemichael, Dr. Laura Derks, Aline Sommer-Noack (Bundeselternrat) und der BARMER / Moderation: Astrid Funken
    „Die Rolle von Familie und Schule bei der Prävention von Körperbildstörungen im Kontext sozialer Medien und wie wir vorbeugen können“​
  • 20:55 bis 21:05
    Verabschiedung durch Astrid Funken
  • 21:05 bis 21:45
    Networking, Snacks & Getränke, Materialschau & interaktive Station​en
    „Direkt loslegen! Ready-to-Teach-Materialien und praktische Tipps für den Familienalltag“​

Drei gute Gründe für Ihren Besuch

  • Wissenschaft trifft Praxis: Sie hören fundierte Vorträge und erhalten direkt anwendbare Tipps für den Alltag.
  • Gemeinsam stark: Wir bringen Eltern und Lehrkräfte an einen Tisch für echten Austausch mit Mehrwert.
  • Materialien zum Mitnehmen: Sie lernen die praxiserprobten Unterrichts- und Infomaterialien von BARMER Durchblickt kennen.

Speaker

Melodie Michelberger

Melodie Michelberger ist Autorin, Body-Aktivistin und Expertin für Körperbilder. Sie setzt sich seit vielen Jahren für mehr körperliche Vielfalt in den Medien und in der Werbung sowie für eine diskriminierungssensible Gesellschaft ein. Dabei beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Körpernormen und Bodyshaming unser Selbstbild und Selbstwertgefühl prägen.

Nach ihrer langjährigen Tätigkeit als Mode-Redakteurin bei Gala und Brigitte sowie als PR-Expertin für verschiedene Modelabels nutzt sie heute ihre Öffentlichkeit, um über Körperakzeptanz und die Sichtbarkeit unterschiedlicher Körperformen zu sprechen. Auf Instagram erreicht sie damit ein großes Publikum und schafft Raum für einen anderen Blick auf Körper und Schönheit.

In ihrem 2021 erschienenen Buch „Body Politics” verbindet sie persönliche Erfahrungen mit Bodyshaming und Essstörungen mit gesellschaftlicher Analyse und zeigt, wie tief Schönheitsnormen in unserem Denken verankert sind. Als Speakerin spricht sie über die Folgen der ständigen Bewertung des eigenen Körpers für das Selbstwertgefühl, die psychische Gesundheit und den Umgang mit sich selbst.

Melodie Michelberger lebt mit ihrem Sohn in Hamburg.

Annette Bonse - Bonner Zentrum für Essstörungen

Annette Bonse ist Systemische Therapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Klinische Sozialarbeiterin und Politologin. Als Vorsitzende des Bonner Zentrums für Essstörungen arbeitet sie mit Betroffenen und Angehörigen und leitet Workshops, Fortbildungen sowie Präventionsveranstaltungen an Schulen.

Deborah Woldemichael

Deborah Woldemichael ist Leiterin der EU-Initiative klicksafe und Koordinatorin des deutschen Safer Internet Centres, welches eingebettet ist in die Strategie der Europäischen Kommission „Better Internet for Kids“. Sie leitet das Team klicksafe bei der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Dort arbeitet sie seit 2012. Frau Woldemichael ist Diplom-Pädagogin und arbeitete zuvor als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Medienpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg - Universität Mainz sowie als medienpädagogische Referentin bei jugendschutz.net, dem gemeinsamen Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet.

Dr. Laura Derks

Laura Derks ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und
Postdoktorandin in der LWL-Klinik Hamm. Seit vielen Jahren beschäftigt
sie sich klinisch und wissenschaftlich mit Essstörungen, Körperbild und
psychischer Gesundheit im Jugendalter. Neben ihrer einzeltherapeutischen
Tätigkeit in einer psychotherapeutischen Praxis leitet sie eine
ambulante Gruppentherapie für Essstörungen. In ihrer Forschung
entwickelt und untersucht sie innovative und partizipative Therapie- und
Präventionsansätze sowie digitale Kurzinterventionen, die Jugendliche
niedrigschwellig erreichen sollen. Als Co-Host des Podcasts
„Seelenstruggle“ gibt sie gemeinsam mit Jugendlichen psychischen
Erkrankungen eine Stimme.

Astrid Funken

Astrid Funken ist Leiterin des Präventionsprogramms BARMER Durchblickt und seit über 20 Jahren bei der BARMER im Bereich Marketing und Gesundheitskommunikation tätig. Als Expertin für Prävention und Gesundheitskompetenz bei jungen Menschen setzt sie sich dafür ein, dass Gesundheit keine Pflicht ist – sondern selbstverständlich, modern und mit Freude gelebt werden kann.

Zeitgemäß, nah an den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen – so kommuniziert sie Gesundheitsthemen, immer auf Augenhöhe und relevant für jede Altersgruppe. Ihr Ziel: Maßnahmen gestalten, die nicht nur interessieren, sondern begeistern – einfach, schnell und unkompliziert in den Lebensalltag integrierbar.

Als Projektleiterin verantwortet sie drei besondere Präventionsprojekte: BARMER Durchblickt, „Ich kann kochen!" und den BARMER Campus Coach.

Bei der BLICKBUSTER-Eventreihe ist sie als Gastgeberin und Moderatorin dabei – und bringt ihre Expertise direkt aus der Praxis mit, immer nah an den Menschen und ihren Themen.

Aline Sommer-Noack

Aline Sommer-Noack ist Geschäftsführerin einer privaten Stiftung, Fremdsprachenkorrespondentin, Personalmanagerin und systemischer Coach. Ehrenamtlich engagiert sie sich auf allen Ebenen der Elternvertretung. Ihr Fokus liegt auf der psychischen Gesundheit – von Kindern und Eltern im Bildungssystem.

Alternativtermine

Brandenburger Tor in Berlin mit grüner Quadriga, gelb beleuchteten Durchgängen und vielen Menschen auf dem Platz davor.

20.10.2026

Berlin - Wenn der KI-Chatbot zum Freund wird

Der Chatbot als Freund, Vertrauensperson, omnipräsenter Anker: Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag von Jugendlichen angekommen. Und ist für viele emotionaler Bezugspunkt statt technisches Tool. Was bedeutet das für die psychische Gesundheit unserer Kinder? Bei diesem Event beleuchten wir die emotionalen Beziehungen zur KI. Und zeigen Ihnen, wie Sie Jugendliche für echte Alternativen sensibilisieren.

Live event
 
 Schlossplatz Stuttgart mit Engelsäule, klassizistischem neuem Schloss, Grünflächen und Besuchenden unter blauem Himmel.

05.11.2026

Stuttgart - Achtsam durch den digitalen Alltag

Wie können wir die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stärken und Achtsamkeit wirkungsvoll in den Schul- und Familienalltag integrieren? In Stuttgart verbinden wir wissenschaftliche Einblicke mit praktischen Impulsen. Sie erfahren, wie sich Stress und Warnsignale frühzeitig erkennen lassen. Außerdem lernen Sie Methoden kennen, die Selbstfürsorge, Selbstregulation und Prävention im Alltag stärken.

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